Aktuelles

In dieser Rubrik finden Sie in chronologischer Reihenfolge Erklärungen, Beschlüsse, Mitteilungen von VÖBAS e.V. zu Fragen der ökonomischen Bildung

Tage der ökonomischen Bildung 2022

Freitag, November 5, 2021

Nach Konsultation der Mitglieder und ausführlicher Beratung hat der erweiterte Vorstand des VÖBAS e.V. beschlossen, die Tage der ökonomischen Bildung 2022 zum Thema „Soziale Marktwirtschaft – Hoffnungsträger oder Auslaufmodell?“ zu veranstalten:
• für NRW am Dienstag, dem 15.03.2022, als Präsenzveranstaltung in der WWU Münster in Kooperation mit dem IÖB Münster
• für Niedersachsen und Bremen am Freitag, dem 25.03.2022, als Online-Tagung in Kooperation mit IfÖB und IÖB Oldenburg
Beide Veranstaltungen stehen auch Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus anderen Bundesländern offen. Ausführliche Tagungsprogramme folgen.

Afrika im Fokus - Seminar vom 21.11. bis 24.11.2021 in Berlin

Freitag, November 5, 2021

Unter dem Thema „Entwicklungsorientierte Handelspolitik in Afrika – Wunsch oder Wirklichkeit?“ findet von Sonntag; den 21.11., bis Mittwoch, den 24.11.2021, in Berlin ein Kooperationsseminar von VÖBAS und Europäischer Akademie Berlin (EAB) statt. Es bietet Lehrkräften und anderen Multiplikator*innen die seltene Chance, mit Expertinnen und Experten aus Ministerien, Stiftungen, Hochschulen, Verbänden und Politik, aber auch mit Diplomaten und Aktivist*innen von NGOs und Initiativen komplexe Interdependenzen und Probleme wirtschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika intensiv zu erörtern. Detailliertes Programm, organisatorische Hinweise und Anmeldeformular: https://www.eab-berlin.eu/de/veranstaltung/21-11-2021/entwicklungsorient...

Mitgliederversammlung des VÖBAS e.V. am 19.11.2021

Freitag, November 5, 2021

Am Freitag, dem 19.11.2021, findet von 15.30 bis 17.00 Uhr online die ordentliche Mitgliederversammlung des VÖBAS e.V. für das Jahr 2021 statt. Themen sind u.a. der Stand der Planungen für die Tage der ökonomischen Bildung 2022, die Weiterentwicklung der neuen Homepage, die Situation der ökonomischen Bildung in den Ländern und die Fortschreibung der bildungspolitischen Grundsätze. VÖBAS-Mitglieder erhalten nach der Anmeldung (an: info(at)voebas.de) zeitnah eine Einladung mit den Tagungsunterlagen und den Einwahldaten.

„Digitalisierung und ökonomische Bildung“- Digitaltagung vom 20.-22. April 2021

Montag, März 29, 2021

Die Corona-Pandemie und der dadurch erforderlich gewordene Distanzunterricht stellen auch die ökonomische Bildung vor große, noch nie dagewesene Herausforderungen. Vielen Schulen fehlt es an entsprechender Ausstattung mit digitalen Endgeräten und technischer Infrastruktur sowie dringend benötigten mediendidaktischen Konzepten, die im Fachunterricht zielführend eingesetzt werden können.

Mit Best-Practice-Beispielen und konkreten Hilfestellungen für die Umsetzung im Unterricht schließt die gemeinsame bundesweite Digitalkonferenz von Joachim Herz Stiftung, Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg, VÖBAS und Wirtschaftsphilologen Verband Bayern eine Lücke im derzeitigen Unterrichtsalltag.

Vom 20. bis zum 22. April 2021 werden unter dem Schwerpunktthema „Digital Lehren und Lernen in der ökonomischen Bildung“ fachspezifische Chancen des digitalen Lernens aufgezeigt. Neben der Paneldiskussion „Digital – genial – fatal“ zum Auftakt der Veranstaltung erwarten die Teilnehmenden täglich eine themenbezogene Keynote und vielfältige Workshops zu digitalen Tools wie Simulationen, Experimente und Materialdatenbanken mit interaktiven Anwendungen sowie Impulse für die Behandlung der Digitalisierung als Thema des Wirtschaftsunterrichts. Die Teilnahme ist kostenlos.

Mehr Informationen und Anmeldung unter https://hopin.com/events/digitalisierung-und-oekonomische-bildung

Tag der ökonomischen Bildung im Zeichen der Pandemie

Mittwoch, März 24, 2021

Am Ende waren es 207 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich am 19. März 2021 im virtuellen Veranstaltungsraum zum Tag der ökonomischen Bildung eingefunden hatten. Auf breite Zustimmung stießen die beiden Fachvorträge. Professorin Claudia Kemfert (DIW Berlin und Uni Lüneburg) zeigte, dass ein Energiesystem mit 100 Prozent Erneuerbaren technisch machbar und ökonomisch effizient sein kann, wenn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sich auf allen Ebenen der immer drängenderen Herausforderung des Klimawandels stellen. Professor Michael Hüther (IW Köln) analysierte den bisherigen Verlauf der Coronakrise und die wirtschaftspolitischen Stabilisierungsmaßnahmen, um daraus den aktuellen und künftigen politischen Handlungsbedarf abzuleiten. Die anschließenden Workshops näherten sich der zweifachen Herausforderung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft durch die Klimakrise und die Corona-Pandemie mit unterschiedlichen unterrichtlichen Perspektiven und Herangehensweisen: experimentelle und mediale Zugänge, Verbraucher- und Unternehmensperspektiven, individual- und institutionenethische Ansätze, nationalstaatliches und europäisches Agieren. Berichte, Hintergrundinformationen und ausgewählte Materialien finden Sie in der Tagungsdokumentation, die sukzessive erweitert wird.
Hier geht es zur Dokumentation des Tages der ökonomischen Bildung 2021.

Viele Anmeldungen zum digitalen Tag der ökonomischen Bildung

Donnerstag, März 18, 2021

Trotz der enormen beruflichen und häuslichen Belastungen in Zeiten der Corona-Pandemie haben sich rund 260 Personen zum ersten digitalen Tag der ökonomischen Bildung angemeldet. Neben der Themenwahl ist es wohl die Kombination aus Vorträgen renommierter Referent*innen und praxisnaher Workshops, welche die anhaltende Attraktivität der Tage der ökonomischen Bildung für Lehrkräfte ausmacht, die mit über 80 Prozent die größte Teilnehmergruppe bilden. Die restlichen 20 Prozent entfallen je zur Hälfte auf Hochschulangehörige (Lehrende und Studierende) und andere Bildungsinteressierte (aus Erwachsenenbildungseinrichtungen, Verlagen, Stiftungen etc.). Auch wenn nach wie vor die weit überwiegende Mehrheit der Anmeldungen aus dem Haupteinzugsbereich des VÖBAS e.V. (Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen) kommt, macht das digitale Tagungsformat erstmals auch die Teilnahme einer nennenswerten Zahl von Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bundesländern (z. B. Hessen, Baden-Württemberg und Bayern) möglich. Und so kann man sagen, dass dies nicht nur der erste digitale, sondern auch der erste überregionale Tag der ökonomischen Bildung ist.

Neuer Vorstand des VÖBAS e.V.

Mittwoch, Februar 24, 2021

Die gut besuchte erste digitale Mitgliederversammlung des VÖBAS e.V. am 22.01.2021 hat einen neuen Vorstand gewählt: Der in seiner Funktion als Vorsitzender bestätigte Kajo Burkard und die neue stellvertretende Vorsitzende Karin Benecke bilden die Doppelspitze des Vereins. Janosch Schierke als neuer Schriftführer und Ludger Hillmann als Kassenwart vervollständigen den geschäftsführenden Vorstand. Zu Beisitzerinnen und Beisitzern wurden gewählt: Jörn Beineke (Cäcilienschule Oldenburg), Birgit Hahne-Stiegelbauer (Maria-Sibylla-Merian-Realschule Borken), Prof. Dr. Werner Halver (Hochschule Ruhr West), Karsten Lüpke (Oberschule am Leibnizplatz Bremen), Doreen Makuschewitz (Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnsium Rathenow), Denis Mujkanovic (Oberschule Nordenham), Dieter Peters (Münster), Martina Raker (Oberschule Bösel), Annette Rehbein (Gymnasium Oedeme Lüneburg), Ben Thustek (Eichsfeld Gymnasium Duderstadt), Julia von Walcke-Schuldt (OBS am Kreideberg, Lüneburg), Andreas Wilmes (Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht), Uta Würdemann (Gymnasium Oedeme Lüneburg). Zusammen mit dem geschäftsführenden Vorstand bilden die Beisitzerinnen und Beisitzer den erweiterten Vorstand, der die Vielfalt der regionalen, schulform- und fächerspezifischen Interessen der Mitgliedschaft repräsentiert und in der innerverbandlichen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung zur Geltung bringt. Siehe auch die Rubrik „Über uns“ auf dieser Homepage.

Zur Debatte um den Lehramtsstudiengang Wirtschaft-Politik in NRW

Mittwoch, Februar 24, 2021

Dreieinhalb Jahre nach dem Beschluss der NRW-Landesregierung, flächendeckend das Fach Wirtschaft einzuführen, hat das Schulministerium den Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Lehramtszugangsverordnung dem Landtag zugehen lassen, mit welcher die Voraussetzungen für die Einrichtung von Studiengängen für das Fach Wirtschaft-Politik geschaffen werden sollen. In § 4 Abs. 2 der Verordnung wird die bisherige Fachbezeichnung „Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft)“ durch die Fachbezeichnung „Wirtschaft-Politik“ „ersetzt“. Dies hat zu einer heftigen Kontroverse geführt, in die sich auch der VÖBAS-Vorstand mit einer Erklärung eingeschaltet hat. Darin heißt es: „Die Konstruktion des Faches Wirtschaft-Politik in NRW […] als Doppel- oder Kombinationsfach mit annähernd gleichen Anteilen der Wissensdomänen Politik und Wirtschaft erfordert eine Lehrerausbildung in Universität und Studienseminar, die exemplarisch an für das künftige Unterrichten bedeutsamen Themen und Problemen einerseits in die disziplintypischen Perspektiven und Methoden der Politik- und Wirtschaftswissenschaft(en) einführt, andererseits Politik und Ökonomie im Sinne echter Interdisziplinarität aufeinander bezieht.“ Sie finden die Erklärung auf dieser Homepage in der Rubrik „Positionen".

Tag der ökonomischen Bildung 2021: Klimakrise und Corona-Pandemie

Freitag, Oktober 30, 2020

Mit der Wahl des Tagungsthemas „Klimakrise und Corona-Pandemie als Herausforderungen der ökonomischen Bildung“ für den Tag der ökonomischen Bildung am Freitag, dem 19. März 2021, nimmt der Verband Ökonomische Bildung an allgemein bildenden Schulen die unverändert bedeutsame Thematik der pandemiebedingt abgesagten Tage der ökonomischen Bildung 2020 (Klimawandel) wieder auf und verbindet sie mit dem aktuellen wirtschaftspolitischen Diskurs über die ökonomischen Folgen der Corona-Krise. Die Veranstaltung  wird als gemeinsame Digitaltagung für die Länder Bremen, Niedersachsen und NRW in Kooperation mit den Instituten für Ökonomische Bildung der Universitäten Oldenburg und Münster durchgeführt.
Für die Fachvorträge am Vormittag konnten renommierte Referenten gewonnen werden: Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin, wird über das Thema „Wie uns die Coronakrise in eine klimaneutrale Wirtschaft führen kann“ sprechen. Und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, wird zum Thema „Ökonomie und Pandemie. Was wir aus der Corona-Krise lernen können“ referieren.
Die anschließenden digitalen Workshops  bzw. Webinare  dienen teils der didaktisch-methodischen Konkretisierung und fachlichen Vertiefung des Tagungsthemas, teils der fachpolitischen Diskussion:

  • Klimawandel über Unterrichtsexperimente erfahrbar machen
  • Corona-Krise und Klimakrise. Unterrichtsideen, Materialien und Medien für den Wirtschaftsunterricht
  • Nachhaltiger Konsum? Konsumverhalten und Klimawandel
  • Unternehmerische Antworten auf die Klimakrise im Zeichen der Pandemie
  • Die Europäische Union in der Corona- und Klimakrise. Exemplarische Einblicke in Strukturen, Prozesse und Probleme der europäischen Integration
  • Die neuen Kernlehrpläne Wirtschaft bzw. Wirtschaft-Politik in NRW

Das detaillierte Programm und Hinweise zur Anmeldung finden Sie auf dieser Seite.

Fach Wirtschaft in NRW – VÖBAS fordert Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte

Mittwoch, September 23, 2020

Das Land Nordrhein-Westfalen hat durch die neuen Kernlehrpläne die ökonomische Bildung dem Anspruch nach beträchtlich gestärkt. Die fachlichen Qualifikationen der für die Umsetzung der Lehrpläne verantwortlichen Lehrkräfte stehen aber in einem deutlichen Missverhältnis zu diesem Anspruch. Für die Realschullehrkräfte gibt es überhaupt keine grundständige Lehrerausbildung im Fach Wirtschaft; für die Hauptschullehrer ist diese schon vor langer Zeit eingestellt worden; und die Wirtschaft-Politik-Lehrkräfte haben zwar je nach Hochschule unterschiedliche, meist aber nur geringe Anteile Wirtschaft studiert.Wenn der mit den neuen Kernlehrplänen verfolgte Anspruch, „ökonomische Bildung als einen unverzichtbaren Bestandteil der Allgemeinbildung … an allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulformen“  (Homepage des Schulministeriums) zu etablieren, eingelöst werden soll, bedarf es zeitnaher Maßnahmen einer fachwissenschaftlich, fachdidaktisch und fachmethodisch fundierten Aus - und Fortbildung der Lehrkräfte. Daher fordert der Verband ökonomische Bildung an allgemein bildenden Schulen in einer am 23.09.2020 veröffentlichten Resolution sowohl die Einrichtung von Lehramtsstudiengänge Wirtschaft als auch ein flächendeckendes Angebot von Zertifikatskursen Wirtschaft für alle Lehrämter.
Die vollständige Resolution finden Sie auf dieser Homepage unter der Rubrik „Positionen“.

Was bleibt vom Fach Wirtschaft? - VÖBAS nimmt Stellung zu den Kernlehrplänen in NRW

Freitag, März 27, 2020

Am 26.11.2018 hatte die Schulministerin angekündigt, das Fach Wirtschaft an allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulen des Landes NRW als Pflichtfach einzuführen. Tatsächlich erhalten aber nur die Realschulen ein eigenständiges Kernfach Wirtschaft (und auch das nur als eine Option neben Wirtschaft-Politik), während für die übrigen Schulformen entweder das Kombinationsfach Wirtschaft-Politik (am Gymnasium und an der Gesamt- bzw. Sekundarschule) oder das Fach Wirtschaft als Teil des umbenannten Lernbereichs Wirtschaft und Arbeitswelt (an der Hauptschule) vorgesehen ist. Weil die seit der erstmaligen Ankündigung einer flächendeckenden Einführung des Faches Wirtschaft im Koalitionsvertrag von 2017 vergangene Zeit nicht hinreichend genutzt wurde, um - wie damals zugesichert - in Auseinandersetzung mit vorliegenden „Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen wie auch aus anderen Bundesländern“ und unter Rückgriff auf „schulische, außerschulische sowie wissenschaftliche Expertise“ eine kohärente Konzeption für die ökonomische Bildung in NRW zu entwickeln, machte man den konzeptionell unbefriedigenden Kernlehrplan Wirtschaft-Politik für das Gymnasium (siehe unsere diesbezügliche Stellungnahme vom 2.4.2019) zur „Blaupause“ für die Kernlehrpläne der übrigen Schulformen. Diese Vorgabe wurde ohne Rücksicht auf schulformspezifische Voraussetzungen und Belange rigoros umgesetzt, wie die nahezu unveränderte Übernahme des gymnasialen Kernlehrplans in die Kernlehrpläne von Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen zeigt.
In einer umfangreichen Erklärung nimmt der Verband Ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen (VÖBAS) zu den einzelnen Kernlehrplanentwürfen kritisch Stellung und macht auch konkrete Verbesserungsvorschläge für deren Überarbeitung. Zur vollständigen Stellungnahme gelangen Sie hier.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben - Tage der ökonomischen Bildung auf 2021 verschoben

Freitag, März 27, 2020

So viele Anmeldungen für die Tage der ökonomischen Bildung hatte es noch nie gegeben wie in diesem Jahr. Das Thema „Klimawandel“, das breite Angebot an praxisbezogenen Workshops und die renommierten Referent*innen (darunter die Umweltökonominnen Claudia Kemfert und Barbara Praetorius sowie der Wirtschaftsethiker Nick Lin-hi) motivierten Lehrkräfte aller Schulformen zur Anmeldung: fast 200 zum 13. Tag der ökonomischen Bildung Niedersachsen/Bremen am 20. März 2020 in Oldenburg und über 100 zum 7. Tag der ökonomischen Bildung NRW am 10. März 2020 in Münster. Die Corona-Pandemie zwang uns leider zur Absage beider Tagungen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir werden zum Frühjahr 2021 einen erneuten Anlauf unternehmen, in großer Runde das „Megathema“ Klimawandel fachwissenschaftlich und fachdidaktisch aus der Perspektive der ökonomischen Bildung zu durchdenken und zu erörtern: am 9. März in Münster und am 19. März in Oldenburg. Informationen und Dokumente zu den Tagen der ökonomischen Bildung finden Sie unter den Rubriken

Lehrerfortbildung zum Planspiel „Ecoland“ in Bremen (25.-26.2.2020)

Mittwoch, Dezember 18, 2019

Vom 25. bis  26.02.2020 findet im LIS (Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20, 28215 Bremen) in Kooperation mit der Joachim Herz Stiftung eine Kursleiterschulung zum Planspiel „Ecoland - Wirtschaft und Gesellschaft gestalten“ statt, die sich an Wirtschaftslehrkräfte aus der Region Bremen/Niedersachsen richtet. Im Rahmen der Simulation „Ecoland“ agieren die Schülerinnen und Schüler in Gruppen als Unternehmen, Haushalte, Regierung oder Medien. Dabei treffen sie Entscheidungen aus der Perspektive ihrer jeweiligen Rolle und verhandeln im Parlament mit den anderen Gruppen etwa über neue Gesetze. Typische Zielkonflikte werden zwischen diesen Interessengruppen ausgetragen und die Auswirkungen individueller und kollektiver Entscheidungen direkt erlebt. „Ecoland“ macht die Themen des wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Unterrichts für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II erfahrbar und vermittelt ihnen ein tiefes Verständnis für die komplexen Vernetzungen zwischen Betriebs- und Volkswirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Teilnahme an der Kursleiterschulung ist Voraussetzung, um eine kostenfreie Lizenz von der Joachim Herz Stiftung zu erhalten. Anmeldeschluss ist der 18.02.2020. Information und plus Anmeldung: https://www.lis.bremen.de/fortbildung/detail.php?gsid=bremen56.c.157668.de

Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland - wir sind dabei

Samstag, November 30, 2019

Wir haben lange darauf gewartet und ein klein wenig mit dazu beigetragen, dass es endlich zu einer bundesweiten Vernetzung zahlreicher Akteure im Bereich der ökonomischen Bildung gekommen ist: Am Freitag, dem 29.11.2019, wurde in Berlin das „Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland“ der  Öffentlichkeit vorgestellt. VÖBAS war durch den stellvertretenden Vorsitzenden Hartmut Riggers (Bremen) vertreten. Das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland ist eine gemeinsame Initiative von Lehrkräften, Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Es setzt sich für eine Verankerung ökonomischer Bildung in allen weiterführenden Schulen in Deutschland ein – in angemessenem Umfang, verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler. Dazu macht sich das Bündnis für eine bessere fachbezogene Qualifizierung der Lehrkräfte stark und vernetzt relevante Akteure der ökonomischen Bildung in Deutschland miteinander. Die auch von uns immer wieder geforderten Lehramtsstudiengänge „Wirtschaft“ sollen dazu beitragen, Lehrkräfte ebenso wie Schülerinnen und Schüler zu mündigen Einschätzungen und Entscheidungen zu befähigen und damit auch vor Lobbyismus an der Schule zu schützen. Mit den übrigen Initiatoren und Unterstützern treten wir für eine neutrale, unabhängige und fundierte Vermittlung ökonomischer Inhalte ein und wenden uns gegen jeglichen interessengeleiteten Schulunterricht. Aktuell unterstützen bereits mehr als 50 Institutionen das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland. Das "Eckpunktepapier" des Bündnisses finden Sie unter der Rubrik "Positionen" auf dieser Website.

Klimawandel Thema der Tage der ökonomischen Bildung 2020

Freitag, November 1, 2019

Der Klimawandel ist mit außerordentlichen ökonomischen Herausforderungen verbunden: Zum einen steigen die Aufwendungen für die Anpassung an den Klimawandel und für die Beseitigung von Klimaschäden. Zum anderen bedarf es umfassender und rascher Veränderungen der Produktions- und Lebensweise, um durch eine massive Reduktion der Treibhausgasemissionen die globale Erwärmung zu begrenzen.
Nach den großen Themen Demografie, Globalisierung, Migration, Zukunft des Geldes, Europa, Digitalisierung und Strukturwandel greifen wir bei den Tagen der ökonomischen Bildung 2020 in Münster und Oldenburg mit dem Klimawandel erneut ein „Megathema“ auf, das grundsätzlich alle Dimensionen und Inhaltsfelder des Wirtschafts- und Politikunterrichts berührt. Beide Tagungen folgen dem bewährten Muster von fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Vorträgen am Vormittag und vertiefenden und konkretisierenden Workshops am Nachmittag. In Münster kooperieren wir mit dem IÖB Münster, in Oldenburg mit dem IfÖB an der Universität Oldenburg.
 
7. Tag der ökonomischen Bildung für NRW am Dienstag, dem 10.3.2020, in der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Scharnhorststraße 100
 
13. Tag der ökonomischen Bildung für Bremen und Niedersachsen am Freitag, dem 20.3.2020, in der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Standort Uhlhornsweg, Bibliothekssaal)
 
Fachvorträge in Münster
Für den fachwissenschaftlichen Einführungsvortrag konnte Prof. Dr. Barbara Praetorius gewonnen werden, die an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) Berlin eine Professur für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Energieökonomie und -politik innehat. Zuletzt wurde sie einer breiteren Öffentlichkeit als eine der vier Vorsitzenden der Regierungskommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung („Kohlekommission“) bekannt. Den fachdidaktischen Vortrag hält  Prof. Dr. Franziska Birke, Professorin für Wirtschaftspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Ihr Thema: „Globale Umweltprobleme und Umweltpolitik in der ökonomischen Bildung - fachdidaktische Ansätze"
 
Fachvorträge in Oldenburg
Die bekannte Umweltökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance, wird das wirtschaftswissenschaftliche Hauptreferat halten. Die wirtschaftsethische Perspektive wird Prof. Dr. Nick Lin-Hi, Professur für Wirtschaft und Ethik an der Universität Vechta, einbringen: „Klimawandel und Klimaschutz im digitalen Zeitalter: Warum Wirtschaftsethik neu und schneller gedacht werden muss“
 
Workshops
 
Münster: Nachhaltiger Konsum? Konsumverhalten und Klimawandel; Klimagerechtes Bauen und Wohnen – neue Wege im Handwerk; Experimente zu Fragen des Klimawandels und der Umweltpolitik; Materialien-Portfolio zu den ökonomischen Herausforderungen des Klimawandels; Die neuen Kernlehrpläne Wirtschaft bzw. Wirtschaft-Politik für die Haupt-, Real- und Gesamtschulen in NRW
 
Oldenburg: Nachhaltiger Konsum? Konsumverhalten und Klimawandel; Herausforderungen und Chancen des Klimawandels für die Wirtschaft im Nordwesten; Klimawandel und technische Innovationen - Gründer berichten; Experimente zu Fragen des Klimawandels und der Umweltpolitik; Materialien-Portfolio zu den ökonomischen Herausforderungen des Klimawandels